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Dem Täter auf der Spur!

Geschichten aus unserer Schreibwerkstatt für 8 - 13jährige

Ein Bub liegt auf einer Matte und schreibt an seiner Geschichte © Elisabeth Klar© Elisabeth Klar

Diesmal ging es bei unserer Schreibwerkstatt um Kriminalgeschichten. Spannende Geschichten um dunkle Charaktere und gefährliche Verbrechen haben unsere jungen SchriftstellerInnen in der Hauptbücherei unter Anleitung des Teams der Jugend Literatur-Werkstatt zu Papier gebracht. Wir haben die Freude, diese großartigen Geschichten hier zu veröffentlichen:

Die Schaukel

von Marie Wolkenstein

“… und hier ist die Wachküche.”, sagte Mrs. Carsen und deutete auf einen schäbigen Raum, an dessen Tür die Aufschrift „Wachküche“ prangte.

Ich hatte einen neuen Job als Putzfrau bei der wohlhabenden Familie Carsen angenommen. Das Haus war groß und alt. Aber nicht nur das Haus, sondern auch die ganze Familie war altmodisch. Es gab keinen Fernseher, keine Handys, nicht einmal einen Radio. Nur einen alten Plattenspieler.

Meine Arbeitgeberin stieß mit einem kräftigen Stoß die Tür auf. Dadurch konnte ich einen Blick auf die Wachküche werfen.

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Die Schnitte

von Luna Weiß

Jetzt reichte es! Schon seit 3 Tagen wachte ich jeden Morgen mit einem tiefen Schnitt im linken Schienbein auf. Mein Bein tat höllisch weh und wenn das so weiter ging, würde ich bald nicht mehr laufen können. Ich musste etwas unternehmen. Aber was? Vermutlich war ich der größte Angsthase in ganz Österreich, ausserdem wusste ich nicht einmal, wie ich etwas unternehmen sollte. Ganz in Gedanken versunken zog ich mich an. Plötzlich kam aus der Küche ein schriller Schrei:

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 Das große Missverständnis

von Natalie Rath

Jakob fuhr mit seiner Schwester Lilli seine Tante Mi a auf dem Land besuchen. Sie saßen im Zug. Lilli las ein Buch und Jakob sah aus dem Fenster. "Wir müssen aussteigen!", erklärte er. Lilli nickte, packte ihr Buch ein und stand auf. Zusammen gingen die Geschwister z ur Tür des Zuges. Lilli stolperte und stieß mit dem Fuß gegen den Koffer ei nes Mannes. Der drehte sich um. "Tschuldigung.", murmelte Lilli. Der Mann ni ckte. Der Zug stoppte. Jakob und Lilli stiegen aus. Der Mann beobachtete d ie Geschwister wie sie zu ihrer Tante hinüber liefen. 

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Die Rache der Toten

von Mihail Zahariev Johny war ein ganz normales Kind. Eigentlich nicht. Er war ein fast normales Kind. Johny war der Sohn von Kommissar ehe r Essig. Sein Vater hatte ihn vor kurzen von einem Mord errählt. Johny saß au f dem Sofa und sah fern. Plötzlich hörte er seinen Vater rufen : “ Johny ich bin wieder da!” Johny öffnete die Tür. Sein Vater war sehr aufgeregt.

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Der große Raub

von Maximilian Baumann

 – 1. Kapitel –

Hier geht es um zwei Länder und acht Leute. Sarah, Theo, Niko, Philipp, Andrea, Lukas und Lilli kommen aus Materialien. Flora kommt aus Chemikalien. Die Hauptstadt von Chemikalien heißt Trompete. Hier wohnt Flora mit ihrer Freundin Lara. Chemikalien ist ein sehr reiches Land. Dort gibt es Dinge, von denen die Leute in den Nachbarländern Viktualien, Naturalien und Materialien nur träumen können: Elektrische Zahnbürsten, achtzehnstöckige Häuser, komplett runde Fußbälle und nicht zuletzt Taschenrechner. Materialien ist fünfmal so groß wie Chemikalien, doch in Chemikalien leben zehnmal so viele Leute. Außerdem ist nur jeder achtzehnte in Materialien so reich, dass er sich eine dieser Erfindungen kaufen könnte – wenn er ein guter Schmuggler ist, denn diese Sachen sind in Materialien verboten.

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Die gestohlenen Zauberstäbe

von Anastasia Rodionova

Vor langer Zeit, da lebten zwei Vampire. Es waren ein Mädchen und ein Junge. Das Mädchen hieß Valerie und der Junge hieß Viktor. Viktor und Valerie waren Geschwister, sie waren auch sehr gute Vampir-Detektive! Sie lebten mit ihren Eltern in der Vampirstadt Magic Vampir. In der Vampirstadt gab es natürlich Zaubervampire. Valerie und Viktor kannten einen. Er hieß James. Eines Tages kam James traurig und gleichzeitig wütend zu den jungen Vampiren angeflogen. Viktor fragte ihn: „Was ist den los, James?“ „Ach, ich hatte einmal einen silber-goldenen Zauberstab!  

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Der Tag an dem der Hund verschwand

Von Emmi Crespo

Als ich eines Morgens aufwachte, roch es in der Küche schon nach Frühstück. Ich folgte dem Geruch und stellte enttäuscht fest, dass er aus der Nachbarwohnung kam. Gerade wollte ich wieder in mein Bett schleichen, da fiel mir ein, dass ich doch die Zeitung aus dem Postfach holen könnte. Also lief ich raus und kam kurz darauf mit einer dicken Zeitung wieder in die Wohnung zurück. Weil mir fad war, blätterte ich gelangweilt in der Zeitung. Kurz darauf stutzte ich. Auf einer Seite stand: Hundeentführer in der Stadt! Darunter war ein Bild von einem Schäferhund. Ich schaute den Hund etwas genauer an – da erkannte ich ihn wieder.

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