Kinderplanet Kirango

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Von Abenteuern und Entdeckungen

spannende Geschichten aus unserer Schreibwerkstatt

einige Teilnehmerinnen der Schreibwerkstatt beim Schreiben © Büchereien Wien© Büchereien Wien

Bei unserer heurigen Schreibwerkstatt für 8 bis 13-Jährige in der Hauptbücherei mit Elisabeth Klar und Susanne Müller von der Literaturwerkstatt Wien ging es um Abenteuer- und Entdeckergeschichten. Es ging dabei dabei um Monster und Vampire ebenso wie um fremde Welten, gestohlene Gegenstände und entführte Kinder. Die Geschichten sind allesamt äußerst spannend und wer möchte, kann sie hier nun alle nachlesen.

Fotos gibt es natürlich ebenso:
von den Schreib-Workshops
von der Präsentation

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Monsterzähmung leicht gemacht

von Anna Marie Hellwagner

Meine Schwester Marie und ich planten einen ganz normalen Tag am Meer. Doch aus dem wurde nichts, weil ich mich von Marie überreden ließ, vom Fünfmeterbrett zu springen.
Und das kam so:

„Ach komm schon Martina! Tu es für mich. BITTE!!“, rief Marie. Die ersten paar Male als sie mich bat vom Fünfmeterbrett zu springen, sagte ich nein. Aber, nach einer Weile, gab ich nach und wir machten uns auf den Weg zum Sprungbrett. Dort standen wir eine halbe Ewigkeit an, bis Marie endlich als Erste springen konnte. Danach war ich an der Reihe. Meine Beine führten mich bis zum Ende des Bretts. Ich ging einen weiteren Schritt nach vorne und spürte plötzlich nichts mehr unter meinen Füßen - ich war abgesprungen. Während ich fiel bemerkte ich, dass ich schneller war als alle anderen. Mein Sprung kam mir ewig vor. Doch dann berührte ich die Wasseroberfläche und auf einmal griff eine Hand nach meinem Fuß. Ich wurde rasend schnell nach unten gezogen. „Oh Gott, was passiert da mit mir?“ dachte ich - ich war total verwirrt. Ich hatte Angst und schloss die Augen. Nach einiger Zeit spürte ich nassen Sand zwischen meinen Zehen und mir wurde klar, dass ich wohl am Meeresboden angelangt war. Aber – und das war echt unheimlich - diese Hand zog mich immer weiter und weiter. Doch auf einmal ließ sie mich los und ich wagte meine Augen wieder auf zu machen - mir stockte kurz der Atem...

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Die Nacht der Musik

von Betty Prelipceanu

Ein aufgeregter Postträger stand an der Tür des Herrn Meister. Während er an der Tür klopfte rief er die ganze Zeit: „Herr Meister, Herr Meister öffnen sie bitte." Ein alter Mann öffnete müde die Tür. Wenig weiße Haare hatte er noch auf dem Kopf. Fragend schaute er den Postträger an. Der reichte ihm einen braunen Brief hin. Auf dem Brief stand: Für Elise Meister. Lächelnd bedankt sich Herr Meister und schloss die Tür zu. Langsam ging er in ein rosa Zimmer. Dort saß ein hübsches Mädchen auf einem Sessel und übte fleißig an ihrer Geige. ,,Für dich Elise!", sagte er zu seiner Enkeltochter und zeigte ihr den zerknitterten Brief. Elise hörte auf zu spielen und stellte ihre wertvolle Geige auf das Bett. Das machte sie den ganzen Tag, sie spielte jeden Tag stundenlang ohne Pause auf ihrem sehr alten Instrument. Schnell machte sie aus ihrem blonden Haar einen Zopf und blickte mit ihren blauen Augen neugierig auf den Brief, den ihr Opa in der Hand hielt. Sie lebte allein mit ihrem Opa in dem riesigen Haus. Ihre Eltern starben schon als sie klein war und ihre Oma auch, vor einem Jahr. Aufgeregt nahm sie ihn in der Hand. Mit zitternden Händen öffnete sie ihn. Laut begann sie ihrem Opa vorzulesen...

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Der geheimnisvolle Ring
 
von Iris Emberger

Er hielt mir die Pistole an den Kopf. Ich wollte um Hilfe schreien, doch ich hatte Angst, dass er mich erschießen würde. Mein Entführer sagte dröhnend: „Du kleine Ratte, sag mir sofort wo der Schatz ist, sonst erschieße ich dich!“ Ich erwiderte tapfer: „Wenn Sie mich erschießen, kann ich Ihnen aber nicht sagen, wo der Millionenschatz ist.“ „Wird nicht frech, du Ratte!“ war die Antwort. „Gib mir den Ring, ich weiß, dass er wertvoll ist.“ Ich erwiderte: „Nein, diesen Ring gebe ich nicht her. Er ist die einzige Erinnerung an meine Eltern!“ Meine Eltern sind bei einem ihrer Tauchgänge nicht mehr aufgetaucht. Man vermutet, dass sie zu tief getaucht sind und keinen Sauerstoff mehr hatten. Seitdem lebe ich bei meinen Großeltern in New York. Heute wollte ich den Sonnenuntergang am Meer beobachten. Doch es kam anders: Ich saß gemütlich nahe dem Wasser und starrte auf’s Meer in dem sich die Sonne spiegelte. Der Wind blies mir um die Ohren, als mir jemand ein Klebeband über den Mund klebte, meine Hände und Füße fesselte und mir mit einem Tuch die Augen verband. ...
 

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JILLS Geschichte
 
von Julian Michtner

Jill und Chris saßen gerade in einem Boot und fuhren zum Geisterschiff um es zu untersuchen. Als sie bereits in der Nähe waren, sagte Jill plötzlich: „Jetzt ist es schon fast 94 Minuten her, dass wir das Signal zu Valentine und Parker verloren haben. Aber laut den Koordinaten, müssen sie genau auf diesem Schiff sein!“ Gleich darauf schwangen sich beide mit der Hakenpistole auf das Schiff. Oben angekommen, gingen Jill und Chris zum Hinterdeck, als plötzlich das Boot anfing zu schaukeln. Jill verlor das Gleichgewicht und fiel um, daraufhin fragte Chris: „Alles OK?“ „Ja. Alles OK.“ antwortete Jill. Danach gingen beide in das Innere des Schiffs. Jill meinte: „ Hier riecht es nach Verwesung.“
Gleich um die Ecke sahen sie eine Tür. Jill und Chris gingen durch. Dahinter sahen sie ein Regal und - momentmal - da stand jemand! ...
 
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Der Diebstahl
 
von Katharina Pelz

Lisa und Felix waren schon sehr aufgeregt, weil sie jetzt in das Gymnasium gingen. Als es so weit war und die Schulglocken läuteten liefen sie in das Klassenzimmer. Dort erwartete sie schon die Lehrerin. Sie begrüßte alle freundlich und dann ging es auch schon los! Der Unterricht war für die beiden Geschwister spannend. Als der Unterricht zu Ende war gingen sie nach Hause. Dort kümmerten sie sich um ihren Welpen Bello. Dann erledigten sie ihre Hausaufgaben. Als sie fertig waren gingen sie spielen. Dann machten sie einen Spaziergang mit ihren Eltern. Als es Abend war schauten sie noch die Nachrichten für Kinder an. Dort sahen sie, dass in ihrer Stadt immer mehr und mehr Menschen bestohlen werden.
Die Geschwister überlegen, ob sie diesen Diebstählen nachgehen sollen, denn es wäre nicht ihr erster Fall gewesen, den sie lösten. ...
 
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James Waterbeach

von Konstantin Metz

Jänner 1949
Eine Gruppe 10 bis 14 jähriger Jungen schlenderte über einen leeren Schulhof, durch das Schultor in das gegenüberliegende Haus, auf dem in großen Lettern stand „Stonehome – Waisenhaus für Jungen“. Noch bevor sie bei der Tür des Hauses angelangt waren, öffnete sich diese und eine alte, dickliche Dame kam heraus. Sie hatte graues, schulterlanges Haar und ihr Gesicht erinnerte an eine fette Kröte. Aber anstatt zu quaken, schrie sie aus Leibeskräften: „Was habt ihr euch dabei gedacht, ihr wart fünf Stunden weg! Ohne irgendeine Meldung, wo ihr seid,...“ „Mrs...“ Ein Junge war vorgetreten. Er war älter als die anderen. Er hatte seine schwarzen Haare zurück gegelt und einen frechen Gesichtsausdruck. „Nein, Theo, deine Entschuldigungen kannst du dir sparen und außerdem...“ „Mrs, hören sie mir zu, wir waren wegen...“ „...äußerster Wichtigkeit weg“, beendete die Frau Theos Satz. „Das sagen sie jedes Mal.“ „Aber...“ „Nein, Theo, Sie und ihre Freunde gehen jetzt hinunter zum Strand und sammeln Muscheln. Diese hängt ihr anschließend im ganzen Waisenhaus auf, also schaut zu, dass ihr genug bekommt.“ Mürrisch ergab sich Theo. „Schon gut, Mrs Sweetheart“, sagte Theo in genervtem Ton. „Denkt dran, nicht länger als eine Stunde.“ Mit diesen Worten ging sie ins Haus und schlug die Tür hinter sich zu...
 
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Kommissar Peters Detektiv-Tagebuch

von Melisande Mauerer
 
11.6. 1995, Dienstag, Wien:    20:05h
Eine Dame, die schon lange bei uns Kundin ist, ist stürmisch in unser Büro gekommen und hat alles durcheinander erzählen wollen. Ich habe sie erst einmal sich zu setzen gebeten und gesagt. „Verschnaufen Sie erst einmal. Danach berichten Sie mir alles.“ Mrs. Furius erzählte mir schluchzend, dass ihr Sohn, ihre zwei Töchter und ihre Katze spurlos verschwunden sind. Ich versicherte ihr, dass ich persönlich diesen Fall in die Hände nehmen werde.

12.6. 1995, Mittwoch, Wien:   20:55h
Heute ging ich zu Mrs. Furius und fragte die junge Dame: Wie ihre Kinder aussehen, was sie mögen und ganz viele andere Sachen. Dasselbe fragte ich die verzweifelte Mutter bei ihrer Katze. Hier habe ich alles auf Papier festgehalten: ...
 
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Gefahr in Japan

von Romano Meyer

An einem schönen Sonntag in Japan haben die Polizisten die Leute bewacht. Auf einmal kamen zwei Leute vom Meer, die Polizisten haben dazu geschaut. Dann haben sie gefragt, was geschehen war. Die Leute beantworteten: "Ein Monster hat unseren Schiff zerstört. Auf einmal ist er aus dem Wasser gekommen. Es war unglaublich. Das Monster war ein... Drachensaurier! Man glaubte, dass er seit 4000 Jahren tot war. Sofort haben die Polizisten es an einen Roboter gesagt. Dieser Roboter heißt "Der Große Ninja".
Der Große Ninja ist so groß, dass er zu große Füße hat. Er kann für sie keinen Platz finden und muss daher auf Spitzen gehen. Seine Hand ist so groß, dass er ein Viertel von der Stadt abreißen kann. Er hat ein rotes Gesicht und sein Körper ist schwarz.
Und so ging Der Große Ninja sofort dem Drachensaurier entgegen...

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Hilfe, ich bin ein vampir!!!

von Rosa Korcian

ich wachte auf und sah blutstropfen auf meinem kissen. erschrocken griff ich auf meinen hals und spürte zwei löcher. ich hatte keine luft mehr bekommen vor lauter schreck. ich stand verwirrt auf und drehte das licht auf. später auf dem weg zum badezimmer fand ich ein amulett. ich öffnete es und fand einen sehr spitzen zahn darin .ich ging weiter ins badezimmer und pickte mir überlegend ein pflaster drauf.ich ging wieder zu bett.am nächsten morgen, als der wecker klingelte stellte ich ihn ab, denn es war ja sonntag .dann holte ich ein vampirhandbuch raus das ich gestern noch in der bücherei ergattert hatte.ich fing an zu lesen. nach einer halben stunde rief mich mama zum frühstück hinunter. beim essen begriff ich! ich war ein vampir geworden ...

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Die zerstörten Gärten

von Simona Scheichenberger

Es geschah vor etwa 2 Jahren an einem sonnigen Tag. Ich saß auf der Bank in meinem Zimmer und kaute Kaugummi. Ich verabschiedete mich und mein Vater brach zu seiner Arbeit auf. Doch draußen schrie er und ich lief hinaus. Das war kein schöner Anblick. Alle Blumen waren braun und hingen herab. Daneben stand mein zorniger Vater. Ich erstarrte als er alle Blumen wegschmiss und mich böse ansah. Er fragte im zornigen Ton: ,,Hast du nicht die Blumen gegossen?" Ich wollte mich verteidigen, doch er hörte mir nicht zu, sondern stieg nur stumm ins Auto. Irgendwie dachte er, dass ich sie nicht gegossen hatte. Das Auto parkte aus und fuhr weg. Meine Mama die jetzt ebenfalls gekommen war, sah die Bescherung, aber sie glaubte mir. Wir gingen wieder ins Haus und ich las ein Buch, nur ich fand es komisch, dass die Blumen kaputt gingen, obwohl ich sie gegossen hatte.
Am nächsten Tag, als mein Wecker klingelte sprang ich müde aus dem Bett. Ich ging die Treppe hinunter und zog mich langsam um. Gerade als ich aus dem Fenster sah, stockte mir der Atem...

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von Stella Emberger
 
Die Leiter des Baumhauses knarrte. Ins Baumhaus kam ein Mädchen, noch ein Mädchen und ein Affe. Im Baumhaus lagen viele Bücher, ein Sofa und ein Schreibtisch. Der Affe konnte sprechen und verstand alles, was die Freunde sagten. Das jüngere Mädchen war sieben Jahre alt, kam aus China und hieß Taja. Sie hatte schwarze Haare. Der Affe war ein Mischling und hieß Barbara und war drei Jahre alt. Das ältere Mädchen war neun Jahre alt, kam aus England und hieß Ann und hatte blonde Haare. Täglich kamen die drei Freunde ins Baumhaus, das im Wienerwald stand- die drei hatten es erst vor einem Monat fertig gebaut und eingeräumt.

Taja nahm eins der Bücher, wo „Unentdeckte Welten“ oben stand und zu dritt blätterten sie das Buch durch. Plötzlich wurde allen dreien schwindlig und sie fielen in Ohnmacht. Barbara kam zuerst wieder zu sich, dann Taja und Ann. „Wo sind wir?“, fragten die drei Freunde sich. Als sie aus dem Fenster sahen, sahen sie etwas Merkwürdiges: Eine Wüste, in der Bäume, Sträucher und Büsche wuchsen. Erschrocken hörten sie ein Donnergrollen, obwohl der Himmel noch blau war und die Sonne schien. "Das ist ein merkwürdiger Planet!“, meinte Barbara. ...

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Berg "Erster"

von Tibera Meyer

"Du bist aber lustig Ida!", sagte Markus lächelnd.
"Das ist doch ganz ernst gemeint. Du könntest nie erster am Berg "Erster" ankommen, wenn ich mit dir einen Wettkampf mache!", antwortete Ida.
"Mit 13 Jahren bin ich doch stark genug! Vergiss ja nicht, dass ich zu den besten Boyscouts Österreichs gehöre! Und schließlich bin ich ja auch ein Bursche!" Ida meinte: "Obwohl du so viele Vorteile hast, würdest du gegen einen 14-jährigen Mädchen, die nicht nur älter, sondern auch größer als du ist, gewinnen!". Markus wurde wütend: "Du bist so arrogant! Wie auch deine zwei anderen Freundinnen Michelle und Doris!". Doch Ida antwortete ohne Wut: "Wenn sie so arrogant sind, sind deine Freunde Dominik und Denis genau so schwach".
Nach einer kurzen Pause schlug Markus seiner girlfriend vor: "Wenn es für dich recht ist, können wir uns am Sonntagnachmittag um 15 Uhr am Berg Erster treffen und dort ein Wettbewerb machen". Sie zögerte einige Sekunden. Doch dann antwortete sie: "Mir ist es recht. Ich hätte es aber lieber, würden auch Michelle, Doris, Dominik und Denis mitmachen, denn, erstens, sollte einer in Gefahr geraten, hätte er sowieso eine Hilfe zur Verfügung, und zweitens zählen die anderen zwei Gegner für den echten Gegner, so dass, kommt einer von den zweien als erster, zählt er als erstangekommener Bursche bzw. Mädchen".  
 
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Tiberia hat außerdem noch eine zweite Geschichte geschrieben: Weit unten im Meer

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